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Der Goldene Sachsen-Ring für den Sachsenring!

 

Bereits zum 19. Mal wird dieses Jahr der "Goldene Sachsenring" als Ehrenpreis der Stadt Hohenstein-Ernstthal an den Fahrer vergeben, der während des Motorrad Grand Prix die absolut schnellste Rennrunde aller Klassen erzielt.

 

 

SACHSENRING

 

 

Der Goldene Sachsenring

Wir freuen uns, den Ehrenpreis für ein so traditionsreiches Rennen wie den MotoGP auf dem Sachsenring anfertigen zu dürfen:
den Goldenen Sachsenring!

Der heutige Goldene Sachsenring ist ein in edlem Gelbgold gefertigter Siegelring, der das Emblem des Sachsenringes zeigt. Eine individuelle Gravur des jeweiligen Jahres schmückt zudem die Ringinnenseite und erinnert den glücklichen Fahrer an seine errungene Leistung.

Wir sagen Glückwunsch!

Unser Beitrag für den Sachsenring

Alle Sachsenring-Liebhaber können sich noch mit Schrecken an das Jahr 2012 erinnern. In diesem Jahr war es fraglich, ob der Moto Grand Prix überhaupt noch auf dem Sachsenring stattfinden konnte.

Doch durch großes Engagement der Organisatoren, der Kommune und regionaler Sponsoren konnte der fast schon verloren geglaubte Grand Prix für weitere Jahre in Hohenstein-Ernstthal gehalten werden.

So war es für uns eine Selbstverständlichkeit, in diesem Jahr den "Goldenen Sachsenring" kostenlos zur Verfügung zu stellen.

 

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Wie kam der Sachsenring von Dresden nach Hohenstein-Ernstthal?!

Als der Dresdner Motorrad-Club 1914 Mitte der 1920er Jahre seine Rundstreckenrennen bei Moritzburg aus verkehrstechnischen Gründen nicht mehr durchführen durfte, suchte man krampfhaft nach einer neuen Rennstrecke.

Der Club wurde fündig in Form des Dreieckskurses im Grillenburger Wald bei Tharandt mit Start und Ziel in Grillenburg. 1928 fand hier das erste Rennen statt, welcher nicht nur ein großer sportlicher Erfolg wurde sondern auch ein enormes Publikum an Motorradsportbegeisterten anzog. Jedoch wurden weitere Rennen in den darauffolgenden Jahren aufgrund der abweisenden Haltung des damaligen sächsischen Innenministeriums verboten. Erst 1931 konnte sich der Deutsche Motorradfahrer-Verband durchsetzten, wodurch das Grillenburger Dreiecksrennen einer von 4 Austragungsorte der Deutschen Straßenmeisterschaft wurde.

Im gleichen Jahr fand hier auch die Deutsche Motorrad-Clubmeisterschaft statt, zu der der Dresdner MC14 neben den Siegerpreisen jeweils für die Tagesschnellsten auch drei "Goldene Sachsenringe" stiftete: damals goldene Siegelringe mit einer Miniaturabbildung der Rennstrecke sowie einer Gravur des Siegestages als Erinnerung. In Anlehnung daran erhielt die Rennstrecke in Grillenburger Wald noch im gleichen Jahr den Namen "Sachsenring". Doch schon 1933 wurde auf dieser Strecke das letzte Rennen ausgetragen, da die Rennstrecke stillgelegt wurde.

Da kam es gelegen, dass 1934 die neu gebaute Rennstrecke bei Hohenstein-Ernstthal in Betrieb genommen wurde und schon im gleichen Jahr hier der Große Preis von Deutschland und später auch von Europa ausgetragen werden konnte. 1938 wurde die Strecke dann feierlich in "Sachsenring" umbenannt.

Als schließlich 1998 nach 26-jähriger Abstinenz der Grand Prix Motorsport an den Sachsenring zurückkehrte, griff der damalige Oberbürgermeister von Hohenstein-Ernstthal, Erich Homilius, die Idee vom "Goldenen Sachsenring" wieder auf - diesmal als Ehrenpreis der Stadt.

Seit 1998 wird nun dem Fahrer, der insgesamt die schnellste Rennrunde gefahren hat, der "Goldene Sachsenring" mit dem Sachenring-Emblem und der jeweiligen Jahreszahl verliehen.

Der "Goldene Sachsenring" in den Medien

 

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